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Lorenzo Dal Ri - Gianni Rizzi - Umberto Tecchiati Römisches
Gräberfels |
Lorenzner
Bote |
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Die
Ausgrabung des Gräberfeldes in der von Neubauten betroffenen
Handwerkerzone ist nunmehr abgeschlossen. Auf dem Grundstück, auf dem
sich die Gräber befanden, werden bereits von Seiten der Firmen Edilfer,
Innerhofer und Plankensteiner Gebäude errichtet. Die Nekropole erstreckt
sich jedoch auch im Bereich des Sägewerks Plankensteiner und zwar auf
einem zurzeit von einem Holzdepot eingenommenen Areal. Bei diesem Teil des
Gräberfeldes besteht nicht die Gefahr unmittelbar bevorstehender Bautätigkeit.
Es
ist derzeit schwierig, anhand der Ausgrabungen wesentliche
Schlussfolgerungen zu ziehen, da einige Dutzende von Aschenurnen erst in
Zukunft mit größter Sorgfalt und aufgrund wissenschaftlicher Kenntnisse
im Labor gleichsam „auszugraben“ sind. Die Ausgrabungen erfolgten
unter der Leitung des Amtes für Bodendenkmäler und wurden von der
Gesellschaft für Archäologische Untersuchungen durchgeführt. In
den Gefäßen befinden sich mit Sicherheit weitere Beigaben sowie die
verbrannten Knochen der Verstorbenen. Es sind auch spezielle
Untersuchungen der organischen und botanischen Überreste vorgesehen.
Dadurch wird man möglicherweise erfahren, welche Speisen und Getränke
dem Toten auf seiner Reise über die Styx auf der Fähre des Charon
mitgegeben wurden. Vor allem werden die wissenschaftlichen Untersuchungen
vielleicht Einblick in die Entwicklung des Bestattungsbrauches im Laufe
der fünf Jahrhunderte (1. - 5. Jh. n. Ch.), in denen das Gräberfeld in
Verwendung stand und an bestimmten Gedenktagen bzw. im Rahmen der
einfachen, in der Römerzeit üblichen Praxis der pietas
aufgesucht wurde, gewähren. |
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Landesrat Dr. Bruno Hosp (2.v.l.) und Dr. Helmuth Stampfer (3.v.l.) bei der Besichtigung der Fundstücke auf dem Gelände, auf dem sich das römische Gräberfeld befand Lorenzo Dal Ri Gianni
Rizzi Umberto
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